Die Spritpreise steigen und steigen: Mit unseren Tipps können Sie trotzdem sparen.
Wer sparen will, muss den Kraftstoffverbrauch bewusst senken – und zur richtigen Zeit tanken.
1. Die richtige Zeit zum Tanken
Seit April gilt eine neue Spritpreisregel: Der Preis darf nur noch einmal täglich erhöht werden – um 12 Uhr. Gesenkt werden darf der Preis dagegen jederzeit. Wir haben die Preisentwicklung der letzten Wochen beobachtet:
- Um 12 Uhr steigen die Preise um etwa 8–10 Cent pro Liter.
- In Etappen fallen sie bis etwa 19 Uhr.
- Dann bleiben sie stabil, erst nach 8 Uhr am Folgetag fallen sie meist wieder.
ACE-Tipp
Ab dem späten Nachmittag erreicht der Preis ein vergleichsweise niedriges Tagesniveau. Bis 12 Uhr des Folgetags sinkt der Preis dann nur noch wenig.
2. Die Preise in Echtzeit vergleichen
Innerhalb einer Stadt können die Preisunterschiede je Liter Kraftstoff erheblich sein. Es lohnt sich daher, die Tankpreise in Echtzeit zu vergleichen. Dafür gibt es Preisvergleichsportale und Apps, wie die ACE-App. Sie listet auch Tankstellen, die nicht auf dem direkten Weg liegen. Insbesondere bei Autobahnfahrten lohnt sich meist das Anfahren eines Autohofs, da die Preise dort meist deutlich niedriger sind als an Autobahntankstellen.
3. Konstante, angepasste Geschwindigkeit
Der Trick: die Geschwindigkeit möglichst konstant halten und dabei nicht zu schnell fahren. Der Luftwiderstand erhöht sich ab 80 km/h deutlich und wirkt sich auf den Spritverbrauch aus. Daher auf Autobahnen an der Richtgeschwindigkeit orientieren oder langsamer fahren. Generell gilt es, zügig zu beschleunigen und dann das Tempo konstant in einem höheren Gang bei niedriger Drehzahl zu halten. Ein Tempomat kann bei Autobahnfahrten und ebenen Straßen zum gleichmäßigen Fahren beitragen. Abmontierte Dachgepäckträger reduzieren den Luftwiderstand und senken dadurch den Verbrauch.
4. Gewicht reduzieren
Regelmäßig den Kofferraum entrümpeln wirkt sich vor allem bei leichten Fahrzeugen positiv auf den Spritverbrauch aus. Schwerere Modelle bringen hingegen schon viel Eigengewicht mit, so dass der Effekt nicht mehr so groß ist.
5. Reifendruck prüfen
Zu wenig Luft in den Reifen wirkt sich nicht nur ungünstig auf das Fahrzeughandling und den Bremsweg aus, sondern erhöht auch den Spritverbrauch deutlich. Bei 0,5 Bar weniger Luft als vom Hersteller empfohlen steigt der Kraftstoffverbrauch um rund fünf Prozent. ACE-Tipp: Bei jedem zweiten Tankstopp und mindestens einmal im Monat den Reifendruck prüfen.
6. Motorpflege beachten
Der Einfluss auf den Verbrauch beginnt bei der Auswahl des Motoröls: Leichtlauf-Motoröl bietet, je nach Betriebsbedingungen, ein Sparpotenzial von zwei bis sechs Prozent. Ebenso sollte der Luftfilter frei sein: Ist er verstopft, kann das zu einem Mehrverbrauch führen. Kontrolle und Austausch des Filters am besten via Werkstatt.
