Ob Fragen, Lob oder Tadel: Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Schreiben oder mailen Sie uns gerne an ACE LENKRAD, 70369 Stuttgart oder an leserbriefe@ace.de
Kein Krimskrams!
Zur Reduzierung auf vier Ausgaben und digitale Angebote
Ich möchte eine Zeitung mobil lesen, aber nicht mit dem neuzeitlichen „mobil“. Also nicht mit irgendwelchem technischen Krimskrams. Mobil bedeutet für mich, ich kann eine Zeitung immer und überall lesen, auf dem dauerhaftesten Datenträger, den je die Menschheit erfunden hat, der zu 100 % recycelt werden kann – auf Papier!
Götz Kaltofen, Berlin
Anm. der Redaktion:
Es ist schön zu sehen, dass Ihnen das gedruckte ACE LENKRAD genauso am Herzen liegt wie uns. Und genau deshalb gibt es das ACE LENKRAD auch weiterhin in gedruckter Form. Bei den digitalen Angeboten geht es uns um eine notwendige Erweiterung der Informations- und Darstellungsmöglichkeiten – für diejenigen Leserinnen und Leser, die sie nutzen möchten.
Mautstrecken vermeiden
Zu „Durchblick im Mautdschungel“
Funfact: Fahrer von hohen Wohnmobilen sollten beachten, dass in Frankreich nicht unbedingt die Tonnage für die Mautberechnung gilt, sondern die Höhe zugrunde gelegt wird. Unser 3,4‑Tonnen-Wohnmobil (Kastenwagen mit Hochdach), das über 3 Meter hoch ist, fällt in die gleiche Kategorie wie ein 40-Tonner-Lkw. Also Navi besser auf „Mautstrecken vermeiden“ stellen!
Rebekka Drüeke, Güstrow
Anm. der Redaktion:
Vielen Dank für den Funfact – das ist ebenso kurios wie richtig.
Dümmstes Verkehrsmittel
Zu Pro & Contra, Führerschein für E‑Scooter
Ein Führerschein wäre zu viel Verwaltungsaufwand und neben Fahrrad und E‑Fahrrad, welche ohne Führerschein genutzt werden können, wäre er auch ungerecht. Somit meine Antwort: kein Führerschein. Kontrollen müssen aber massiv verstärkt werden, denn das dümmste Verkehrsmittel, in meinen Augen, ist für Unfälle geradezu prädestiniert. Kleine Räder auf schlechten Straßen, mickrige Lenker auf instabilen Fahrzeugen, alles fördert das Verunfallen.
Ernst Nägel, Köln
Einen Führerschein oder eine Fahrerlaubnis finde ich für dieses Fahrzeug für richtig. Allein um die StVO zu kennen und Fahrpraxis zu erlernen. Ein Nummernschild ist ja schon dran. Mir graust‘s, wenn ich in den Städten diese E‑Scooter herumfahren bzw. ‑liegen sehe. Als Auto- und Motorradfahrer kann ich mir das nicht erlauben. Deshalb bin ich dafür.
Norbert Wallner, Salzweg
Zu ergänzen wäre das „wilde“ Abstellen der E‑Scooter im öffentlichen Verkehrsraum. Das sind gefährliche Hindernisse insbesondere für Sehbehinderte, Gehbehinderte und ältere Menschen. Gibt es noch offene Fragen? Ich meine: Ja. Die Frage sollte nicht sein „Führerschein für E‑Scooter?“, sondern: E‑Scooter weiterhin dulden oder total verbieten?
Lothar Pflüger, Niestetal
Der Schlüssel zur Prävention liegt in der ständigen Sensibilisierung für Gefahren im Verkehrsalltag und sollte idealerweise beim Kleinkind beginnen und breit gefächert angelegt sein. Wird dies versäumt, ersetzt ein im frühen Erwachsenenalter erworbenes offizielles Papier die früh erlernten Fähigkeiten, am Verkehr sicher teilzunehmen, nicht.
Harald Ebersold, Remseck
Elektrisch überzeugt
Zu „E- wie erschwinglich“
Vielen Dank für den realistischen Bericht über die Beschaffung eines gebrauchten E‑Autos. Ich fahre seit April 2023 einen gebrauchten E‑Golf mit einer Reichweite von ca. 180 km im Winter inkl. Nutzung der Stand-/Sitzheizung, und 230 km im Sommer auch mit Klimaanlage. Die geringen Wartungskosten, sehr gute Verarbeitung, aber auch das Drehmoment haben mich mit über 30 Jahren „Verbrennererfahrung“ (u. a. BMW 320i, Golf GTI) absolut überzeugt. Bei normaler Fahrweise fallen Kosten von 6 Euro und bei sportlicher Fahrweise 10 Euro pro 100 km (40 Cent/kWh) an. Mit einem E‑Auto hat man täglich aufs Neue jede Menge Fahrspaß bei geringen Kosten.
Ralf Zimmermann, Ulm
Größere Gefahr
Zu News, „Die meisten fahren Richtgeschwindigkeit“
Dieser Artikel stellt fest, dass die Autobahngeschwindigkeiten gesunken sind. Das stelle ich auch fest, der Verbrauch ist wohl wichtiger geworden. Da jetzt langsamer gefahren wird, ist ein Tempolimit, evtl. 130 km/h, noch dringlicher geboten. Ich beobachte das auf der A 67 ab Viernheimer Dreieck Richtung Frankfurt: auf den beiden rechten Spuren wie festgestellt ca. 90 bis 120 km/h, auf der linken Spur 120 bis 140 km/h und dann auch mal einer mit 200 km/h. Das ist jetzt eine viel größere Gefahr für Ausscherende, weil immer weniger Fahrer diese Geschwindigkeit erwarten.
