Leser­briefeSie haben das Wort

Ob Fragen, Lob oder Tadel: Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Schreiben oder mailen Sie uns gerne an ACE LENKRAD, 70369 Stutt­gart oder an leserbriefe@ace.de

Zur Redu­zie­rung auf vier Ausgaben und digi­tale Ange­bote

Ich möchte eine Zeitung mobil lesen, aber nicht mit dem neuzeit­li­chen „mobil“. Also nicht mit irgend­wel­chem tech­ni­schen Krims­krams. Mobil bedeutet für mich, ich kann eine Zeitung immer und überall lesen, auf dem dauer­haf­testen Daten­träger, den je die Mensch­heit erfunden hat, der zu 100 % recy­celt werden kann – auf Papier!

Anm. der Redak­tion:

Es ist schön zu sehen, dass Ihnen das gedruckte ACE LENKRAD genauso am Herzen liegt wie uns. Und genau deshalb gibt es das ACE LENKRAD auch weiterhin in gedruckter Form. Bei den digi­talen Ange­boten geht es uns um eine notwen­dige Erwei­te­rung der Infor­ma­tions- und Darstel­lungs­mög­lich­keiten – für dieje­nigen Lese­rinnen und Leser, die sie nutzen möchten.

Zu „Durch­blick im Maut­dschungel“

Funfact: Fahrer von hohen Wohn­mo­bilen sollten beachten, dass in Frank­reich nicht unbe­dingt die Tonnage für die Maut­be­rech­nung gilt, sondern die Höhe zugrunde gelegt wird. Unser 3,4‑Tonnen-Wohnmobil (Kasten­wagen mit Hoch­dach), das über 3 Meter hoch ist, fällt in die gleiche Kate­gorie wie ein 40-Tonner-Lkw. Also Navi besser auf „Maut­stre­cken vermeiden“ stellen!

Anm. der Redak­tion:

Vielen Dank für den Funfact – das ist ebenso kurios wie richtig.

Zu Pro & Contra, Führer­schein für E‑Scooter

Ein Führer­schein wäre zu viel Verwal­tungs­auf­wand und neben Fahrrad und E‑Fahrrad, welche ohne Führer­schein genutzt werden können, wäre er auch unge­recht. Somit meine Antwort: kein Führer­schein. Kontrollen müssen aber massiv verstärkt werden, denn das dümmste Verkehrs­mittel, in meinen Augen, ist für Unfälle gera­dezu präde­sti­niert. Kleine Räder auf schlechten Straßen, mick­rige Lenker auf insta­bilen Fahr­zeugen, alles fördert das Verun­fallen.

Einen Führer­schein oder eine Fahr­erlaubnis finde ich für dieses Fahr­zeug für richtig. Allein um die StVO zu kennen und Fahr­praxis zu erlernen. Ein Nummern­schild ist ja schon dran. Mir graust‘s, wenn ich in den Städten diese E‑Scooter herum­fahren bzw. ‑liegen sehe. Als Auto- und Motor­rad­fahrer kann ich mir das nicht erlauben. Deshalb bin ich dafür.

Zu ergänzen wäre das „wilde“ Abstellen der E‑Scooter im öffent­li­chen Verkehrs­raum. Das sind gefähr­liche Hinder­nisse insbe­son­dere für Sehbe­hin­derte, Gehbe­hin­derte und ältere Menschen. Gibt es noch offene Fragen? Ich meine: Ja. Die Frage sollte nicht sein „Führer­schein für E‑Scooter?“, sondern: E‑Scooter weiterhin dulden oder total verbieten?

Der Schlüssel zur Präven­tion liegt in der stän­digen Sensi­bi­li­sie­rung für Gefahren im Verkehr­s­alltag und sollte idea­ler­weise beim Klein­kind beginnen und breit gefä­chert ange­legt sein. Wird dies versäumt, ersetzt ein im frühen Erwach­se­nen­alter erwor­benes offi­zi­elles Papier die früh erlernten Fähig­keiten, am Verkehr sicher teil­zu­nehmen, nicht.

Zu „E- wie erschwing­lich“

Vielen Dank für den realis­ti­schen Bericht über die Beschaf­fung eines gebrauchten E‑Autos. Ich fahre seit April 2023 einen gebrauchten E‑Golf mit einer Reich­weite von ca. 180 km im Winter inkl. Nutzung der Stand-/Sitz­hei­zung, und 230 km im Sommer auch mit Klima­an­lage. Die geringen Wartungs­kosten, sehr gute Verar­bei­tung, aber auch das Dreh­mo­ment haben mich mit über 30 Jahren „Verbren­ner­er­fah­rung“ (u. a. BMW 320i, Golf GTI) absolut über­zeugt. Bei normaler Fahr­weise fallen Kosten von 6 Euro und bei sport­li­cher Fahr­weise 10 Euro pro 100 km (40 Cent/kWh) an. Mit einem E‑Auto hat man täglich aufs Neue jede Menge Fahr­spaß bei geringen Kosten.

Zu News, „Die meisten fahren Richt­ge­schwin­dig­keit“

Dieser Artikel stellt fest, dass die Auto­bahn­ge­schwin­dig­keiten gesunken sind. Das stelle ich auch fest, der Verbrauch ist wohl wich­tiger geworden. Da jetzt lang­samer gefahren wird, ist ein Tempo­limit, evtl. 130 km/h, noch dring­li­cher geboten. Ich beob­achte das auf der A 67 ab Viern­heimer Dreieck Rich­tung Frank­furt: auf den beiden rechten Spuren wie fest­ge­stellt ca. 90 bis 120 km/h, auf der linken Spur 120 bis 140 km/h und dann auch mal einer mit 200 km/h. Das ist jetzt eine viel größere Gefahr für Aussche­rende, weil immer weniger Fahrer diese Geschwin­dig­keit erwarten.


Gleich weitersagen!