ACE REGIONALUnter­wegs ist sein Zuhause

Nach mehr als 20 Jahren beendet Anton Hofmann seine ehren­amt­liche Reise­be­gleiter-Tätig­keit beim ACE.

Einer wie keiner – Anton Hofmann gilt als Urge­stein der ACE-Grup­pen­reisen.

Anton „Toni“ Hofmann hat mehr als 20 Jahre lang ehren­amt­lich Reise­gruppen des Auto Club Europa (ACE) begleitet. Jetzt hat er seine Tätig­keit an den Nagel gehängt. Ehren­amt­lich bleibt er dem ACE weiterhin treu, derzeit als Kreis­vor­stand im ACE-Kreis Main-Kinzig & Wetterau. Etwas wehmütig blickt er aber schon zurück auf seine lange, ehren­amt­liche Lauf­bahn im Reise­be­reich, die ist vor allem von Leiden­schaft für Europa geprägt – das passte schon immer sehr gut zum ACE.

Einstieg in Jugend­jahren – „Eigent­lich habe ich bereits in meiner Jugend, zu meiner Lehr­zeit und im Rahmen meiner ehren­amt­li­chen Tätig­keiten begonnen, Reisen zu orga­ni­sieren und zu begleiten“, erin­nert sich Toni Hofmann und erläu­tert. „Die ersten 30 Jahre habe ich mir dafür extra Urlaub genommen. Als ich dann in den Ruhe­stand ging, war das nicht mehr nötig.“

Rein rech­ne­risch kommt er auf 50 Jahre, die er als ehren­amt­li­cher Reise­be­gleiter tätig war. Mehr als 20 Jahre davon für den ACE. Hofmann erin­nert sich an die Anfänge: „Das ACE-Reise­büro legte den Reise­be­glei­tern einen Katalog mit Reise­an­ge­boten vor und wir konnten unsere Wünsche äußern, welche Ziele wir gerne über­nehmen würden.“ Bei den Reisenden war er mit seiner nahbaren und herz­li­chen Art beson­ders beliebt.

„Auch wenn ich gehe, werden wir bei den ACE-Grup­pen­reisen ehren­amt­lich weiter­ma­chen.“

Toni Hofmann, ACE Ehrenamt,
Mitglied des Kreis­vor­standes ACE-Kreis Main-Kinzig und Wetterau

Unter­wegs mit den ACE-Grup­pen­reisen – Inzwi­schen hat Toni Hofmann 29 von allen 46 euro­päi­schen Ländern bereist. Viele mehr­fach. Unter­wegs war er dabei vor allem mit Bus, Schiff und mit der Bahn. Für den ACE war er unter anderem bereits 30-mal in Berlin, hat insge­samt 15 Fluss­kreuz­fahrten auf der Donau, dem Rhein, der Mosel, der Rhone sowie dem Main unter­nommen.

Auch eine Rund­reise nach Island und eine Hurtig­ruten-Schiff­fahrt in Norwegen hat er begleitet. Hinzu kommen Busreisen in viele deut­sche Urlaubs­re­gionen, die Toskana und in die balti­schen Staaten. Auch die Schweizer Berg­welt hat es ihm angetan. Hier beglei­tete er in den letzten zehn Jahren insge­samt 26-mal verschie­dene Reise­gruppen, oftmals verbunden mit einer Fahrt mit der Dampf­bahn.

Tausend­sassa auf Achse – Toni Hofmann hatte auch beruf­lich immer mit Reisen zu tun und ist sehr kommu­ni­kativ: Der ausge­bil­dete Loko­mo­tiv­führer, der zuletzt als Geschäfts­führer der Vermö­gens­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft und Abtei­lungs­leiter Finanzen und Control­ling der ehema­ligen Gewerk­schaft der Eisen­bahner Deutsch­lands (GdED) – heute Eisen­bahn- und Verkehrs­ge­werk­schaft (EVG) – tätig war, schrieb unter anderem auch frei­be­ruf­lich Foto­re­por­tagen für alle Heimat­zei­tungen und Inter­net­por­tale im Main-Kinzig-Kreis.

Nach­folge steht fest – „Auch wenn ich gehe, werden wir bei den ACE-Grup­pen­reisen ehren­amt­lich weiter­ma­chen“, sagt Toni Hofmann. Derzeit arbeitet er neue ehren­amt­liche Reise­be­gleiter ein, vor allem auch für die Bahn­reisen in den Schweizer Regionen. Darunter auch der ehema­lige Finanz­vor­stand des ACE, Erwin Braun und Uwe Völker, der ehema­lige Regio­nal­be­auf­tragte für die ACE-Region Hessen. Für sie und weitere ACE-Ehren­amt­liche ist Toni Hofmann ein geschätzter Mentor, der seine Erfah­rungen gerne weiter­gibt.


Ein lohnens­werter Einsatz

Eine Eltern­hal­te­stelle an der Sesam­straße in Karls­feld entschärft die Eltern­taxi — Situa­tion.

Immer wieder gelingt es dem ACE-Ehrenamt, dass seine Anre­gungen umge­setzt werden. Wie im ACE-Kreis München/Oberland. Ende Juni 2025 waren Daniel Baur, Kreis­vor­sit­zender, und ACE-Regio­nal­be­auf­tragte Ursula Hilde­brand morgens in Karls­feld, um sich die Schul­weg­si­tua­tion an der Grund­schule in der Klein­feld­straße anzu­sehen.

Was unter anderem auffiel: 15 Eltern­taxis im Halte­verbot, zwei in zweiter Reihe, eines auf dem Gehweg. Aus zehn Fahr­zeugen stiegen die Kinder zur gefähr­li­cheren Seite hin aus. „Wir plädieren dafür, dass expli­zite Eltern­hal­te­stellen ausge­wiesen werden“, so Baur damals. Ende November 2025 war Ursula Hilde­brand im Verkehrs­aus­schuss der Gemeinde zu Gast.

Auf Anre­gung des ACE ist eine Eltern­hal­te­stelle einge­richtet worden ist, wurde dort mitge­teilt: Auf dem Park­platz an der schul­nahen Sesam­straße gibt es einen Bereich, in dem montags bis frei­tags von 7 bis 18 Uhr das Parken für 30 Minuten erlaubt ist. Die Kinder können so gefahrlos zur Schule gehen. „Wir freuen uns, dass unser Vorschlag aufge­nommen und umge­setzt wurde“, sagt Daniel Baur.


ACE-Clubinitia­tive „Easy Going“ trägt Früchte

Die Infra­struktur vor der Ganz­tags­grund­schule in Stendal, die im Rahmen der ACE-Clubinitia­tive 2025 durch das Team des ACE-Kreises Sachsen-Anhalt Nord getestet wurde, erhielt im Test die schlech­teste Bewer­tung. Direkt an einer viel­be­fah­renen Haupt­straße – ohne Geschwin­dig­keits­re­du­zie­rung und nur mit einer kleinen Mittel­insel versehen – mussten Schul­kinder mithilfe von Lehr­kräften die Straße über­queren. Nach der Aktion und inten­siver Bericht­erstat­tung reagierte die Stadt: Von montags bis frei­tags gilt dort nun von 6 bis 17 Uhr ein Tempo­limit von 30 km/h.


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