NewsWas uns im ACE bewegt

Eine exklu­sive Forsa-Umfrage im Auftrag des ACE zeigt ein ambi­va­lentes Meinungs­bild zur geplanten Reform der Fahr­aus­bil­dung. Außerdem infor­mieren wir über die neue E‑Auto-Förde­rung und stellen ein cleveres Park­raum­kon­zept vor.

Die neue E‑Auto-Förde­rung: Güns­tige Modelle im Über­blick

Foto: IMAGO/imagebroker

Das neue, sozial gestaf­felte Förder­pro­gramm soll vor allem Haus­halten mit mitt­leren und nied­ri­geren Einkommen den Umstieg auf klima­freund­li­chere Fahr­zeuge – neben reinen E‑Autos auch Plug-in-Hybride und Range Extender – erleich­tern. Einige Hersteller ergänzen die staat­liche Förde­rung durch eigene Boni. Wir haben beide finan­zi­ellen Vorteile zusam­men­ge­rechnet und zeigen konkret, wie günstig Elek­tro­autos jetzt sind.

Kleine Elek­tro­autos zum kleinen Preis

Mit ihren kompakten Maßen sind Elektro-Kleinst­wagen ideal für den Stadt­ver­kehr, kurze Pendel­stre­cken oder als Zweit­wagen – sofern man Einschrän­kungen wie gerin­gere Reich­weiten oder lang­sa­meres Laden hinnimmt. Einige Beispiele:

  • Dacia Spring (ab 5.900 Euro)
  • Citroën ë‑C3 (ab 7.900 Euro)
  • Leap­motor T03 (ab 12.900 Euro)
  • Fiat 500 oder Grande Panda (ab 18.990 Euro)
  • Hyundai Inster (ab 17.900 Euro)

Kompakt und kosten­günstig

Zwischen Stadt­stromern und größeren, lang­stre­cken­taug­li­cheren Modellen ordnen sich die Kompakt­klas­se­mo­delle ein. Sie bieten mehr Platz als die Kleinst­wa­gen­klasse und können sich auch als fami­li­en­freund­li­cher Erst­wagen eignen. Beson­ders günstig sind derzeit:

  • Citroën ë‑C4 (ab 19.900 Euro)
  • Mini Cooper (ab 21.200 Euro)
  • VW ID.3 (ab 23.330 Euro)
  • Leap­motor B10 (ab 23.900 Euro)
  • Ford Puma Gen‑E (ab 25.900 Euro)

Stromer für Fami­lien

Für den Fami­li­en­alltag oder regel­mä­ßige längere Stre­cken empfehlen sich Modelle mit mehr Platz sowie größeren Reich­weiten und Lade­leis­tungen. Folgende Modelle lohnen einen näheren Blick:

  • Citroën ë‑C5 Aircross (ab 30.590 Euro)
  • Ford Explorer (ab 28.900)
  • VW ID.4 (ab 30.335 Euro)
  • Kia EV4 (ab 31.590 Euro)
  • Tesla Model 3 und Y (ab 30.990 bzw. 33.990 Euro)

Allge­meine Tipps für die Kauf­ent­schei­dung

  • Fahr­leis­tung: Für kurze Stre­cken und den Stadt­ver­kehr reichen ein kleiner Akku und eine geringe Lade­leis­tung aus. Wer jedoch regel­mäßig längere Stre­cken fährt, sollte auf die entspre­chenden tech­ni­schen Daten achten.
  • Lade­mög­lich­keiten: Eine Wallbox zu Hause oder am Arbeits­platz erspart im Alltag die Fahrt zur öffent­li­chen Lade­säule. Wird über­wie­gend und regel­mäßig öffent­lich geladen, kann sich ein Lade­tarif mit Grund­ge­bühr lohnen.
  • Achtung, Aufpreis! In güns­tigen Einstiegs­mo­dellen kosten Funk­tionen wie Schnell­laden häufig extra oder sind nur in höheren Ausstat­tungs­li­nien verfügbar. Auch die Reich­weite ist bei den Einstiegs­mo­dellen oft gering und liegt bei häufigen Kurz­stre­cken 30 bis 50 Prozent unter dem genannten WLTP-Wert.

Eine ausführ­liche Über­sicht mit weiteren Modellen aus den einzelnen Fahr­zeug­klassen sowie alle wich­tigen Infor­ma­tionen rund um die Förde­rung finden Sie auch online unter www.ace.de/e‑auto-foerderung


Bezahl­barer Führer­schein?

Forsa-Umfrage im Auftrag des ACE: Hohes Niveau soll bleiben

Der Weg zum Führer­schein wird zur finan­zi­ellen Hürde – vor allem junge Menschen, die ihren Einstieg in die Mobi­lität suchen, sind betroffen. Eine Entwick­lung, auf die Bundes­ver­kehrs­mi­nister Patrick Schnieder mit einer Reform der Fahr­aus­bil­dung reagieren will: Die Ausbil­dung soll digi­taler, flexi­bler und güns­tiger werden. Die Bevöl­ke­rung steht den zentralen Vorschlägen kritisch gegen­über. Das ergab eine reprä­sen­ta­tive Forsa-Umfrage im Auftrag des ACE. Demnach halten 60 Prozent der Befragten nied­rige Ausbil­dungs­kosten für sehr wichtig, doch 76 Prozent sehen die Qualität der Ausbil­dung an erster Stelle. Kürzungen bei Sonder­fahrten, Prüfungs­dauer oder Fragen­ka­talog lehnt die Mehr­heit der Befragten klar ab. Auch Digi­ta­li­sie­rung soll die Ausbil­dung nur ergänzen: 70 Prozent halten den Einsatz von Simu­la­toren zum Beispiel zum Lernen der Schalt­vor­gänge für sinn­voll, doch auf Präsenz­un­ter­richt und reale Fahr­praxis möchten die meisten nicht verzichten. Breite Zustim­mung erhält dagegen die geplante Trans­pa­renz­of­fen­sive des Bundes­ver­kehrs­mi­nis­ters: 79 Prozent wünschen sich mehr Möglich­keiten für einen Online-Vergleich von Preisen und Durch­fall­quoten aller Fahr­schulen. Das Thema Laien­aus­bil­dung – beglei­tetes Fahren noch vor der Prüfung mit Eltern oder Freunden – sehen die meisten Befragten kritisch: Nur 42 Prozent befür­worten das grund­sätz­lich. Unter­stüt­zung erfährt hingegen der ACE-Vorschlag, einen einma­ligen Mobi­li­täts­zu­schuss einzu­führen: 58 Prozent halten ihn für sinn­voll, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 72 Prozent. Der ACE schlägt hier einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro vor.

Wich­tige Aspekte der Fahr­aus­bil­dung

Die 1.001 Befragten der forsa-Umfrage halten die folgenden Aspekte für die Fahr­aus­bil­dung für sehr wichtig:

67 %

60 %

57 %

49 %

44 %

32 %

31 %

23 %

Quelle: Reprä­sen­ta­tive forsa-Umfrage im Auftrag des ACE Auto Club Europa im Dezember 2025

Alle Umfra­ge­er­geb­nisse:
www.ace.de/forsaumfrage-bezahlbarer-fuehrerschein


Park­raum neu gedacht

Foto: Pixabay/Moinzon

Park­platz­mangel beschäf­tigt viele Anwoh­nende rund um die Lidl-Filiale in Hamburg-Hamm. Durch eine neu gestal­tete Straße und mehr Grün­flä­chen gibt es weniger Park­plätze, abends dauert die Suche nach einem Park­platz oft lange. Das Lidl-Pilot­pro­jekt „Feier­abend­parken“ setzt genau hier an und bietet nach Laden­schluss Park­flä­chen gegen eine Gebühr an. Von 18 bis 8 Uhr können Anwohner zunächst zehn der Park­plätze digital über eine App buchen – durch die Beschrän­kung sollen zur Laden­öff­nung um 7 Uhr weiterhin ausrei­chend Park­plätze für Kunden zur Verfü­gung stehen. Eine Nacht kostet drei Euro, es gibt jedoch auch Wochen­pa­kete für 12 Euro und Monats­pa­kete für 30 Euro. Für Kunden bleibt das Parken während der Öffnungs­zeiten kostenlos. Ein ähnli­ches Projekt gibt es in Düssel­dorf. Hier ist neben Lidl auch Aldi betei­ligt. Sollte der Versuch erfolg­reich verlaufen, ist eine Auswei­tung des „Feier­abend­par­kens“ auf andere Lidl-Stand­orte vorstellbar.


Zahl des Monats

der Deut­schen

fühlen sich laut einer reprä­sen­ta­tiven Umfrage im Auftrag von mobile.de ohne eigenes Auto extrem einge­schränkt und nutzen es bevor­zugt für den Weg zur Arbeit, aber auch für private Termine und Unter­neh­mungen in der Frei­zeit.


Gleich weitersagen!