EuropaAcht beein­dru­ckende Radreisen im Alpen­land

Foto: Adobe Stock/Yevhenii Chulovskyi

Der Alpen­raum bietet eine große Viel­falt an Radtouren. Von der entspannten Seerunde bis zum anspruchs­vollen Pass. Acht Routen stellen wir vor. Sie lassen sich entweder am Stück fahren oder bequem in einzelnen Etappen.


Leichte Touren

Rhone-Radweg

Der Rhone-Radweg startet im Schweizer Alpen­dorf Ander­matt und folgt dem Lauf der Rhone immer bergab bis zum Genfersee. Auf den 320 Kilo­me­tern gibt es wenig Stei­gungen zu über­winden, dafür aber viel Berg­pan­orama zu bestaunen. High­lights sind Montreux, Lausanne und der Genfersee.

Moti­vierte können der Rhone weiter folgen und mit ihr die fran­zö­si­sche Provence durch­queren. Der Radweg führt über Lyon und Avignon bis zum Mittel­meer.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Der Radweg begleitet die Rhone vom Beginn als kleines Flüss­chen…
… und folgt ihr bis zur Mündung in den Genfersee. | Fotos: Imago Images/A. Tamboly/stock&people

Bodensee-Radweg

Der Bodensee-Radweg ist der Klas­siker für die ganze Familie. Wenn man die Abste­cher etwa zum Schloss Salem auslässt und immer am See bleibt, hat man kaum Stei­gung, aber fast immer direkten Blick aufs Wasser und die Schweizer Alpen. Die Wege sind sehr gut ausge­baut und damit auch für junge Menschen auf dem Rad geeignet.

Auf dem Rennrad könnte die kurze Route mit der Fähr-Abkür­zung von Meers­burg nach Konstanz an einem Tag zu schaffen sein. Wer die ganze Runde fährt und sich Zeit zum Genießen nimmt, sollte mehrere Tage einplanen. Mit Kindern gut eine Woche.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Das Hinter­land des Boden­sees ist durch viele Apfel­plan­tagen geprägt.
Der Radweg ist oft direkt am Seeufer und bietet einen herr­li­chen Blick auf Wasser und Berge. | Fotos: Dietmar Denger, Adobe Stock/Uwe

Komplette Beschrei­bung folgt.

Zu sehen gibt es viel. Die Insel Lindau mit histo­ri­scher Altstadt. Fried­richs­hafen mit dem Zeppelin-Museum. Die Blumen­insel Mainau. Gegen­über von Über­lingen die erst kürz­lich wieder­eröff­nete Mari­en­schlucht. In Romans­horn die Eisen­bahn-Erleb­nis­welt Loco­rama. Und in Bregenz natür­lich die Seebühne. Für Oldtimer gibt es im Hinter­land in Dorn­birn sogar ein Rolls-Royce-Museum.


Inn-Radweg

Wie prägt ein Fluss die Land­schaft? Das zeigt der Inn-Radweg, der dem Fluss von der Quelle bis zur Mündung folgt. Die abwechs­lungs­reiche Fluss­tour durch die Schweiz, Öster­reich und Deutsch­land führt immer bequem bergab, hat aber teils längere Abschnitte auf Schotter.

Von der Quelle im Engadin schlän­gelt sich der Inn durch die Alpen, vorbei an St. Moritz, Inns­bruck bis nach Passau. Dabei lässt sich schön beob­achten, wie der Fluss stetig wächst, vom kleinen Gebirgs­bach bis zum großen Strom. Mit ihm verän­dert sich die Land­schaft von zerklüf­teten Fels­wänden bis zum breiten Tal.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Immer am Inn entlang führt der Weg stetig bergab bis zur Mündung in Passau.
Inns­bruck punktet mit einer male­ri­schen Altstadt und den umlie­genden Berg­gip­feln. | Fotos: Imago Images/imagebroker/Michael Unter­rainer

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Mittel­schwere Touren

Mozart-Radweg

Klingen Mozarts verspielte Melo­dien nicht wie ein quir­liger Fluss, der sich durch die Land­schaft schlän­gelt? Auf dem Mozart-Radweg erscheint diese Über­le­gung sehr wahr­schein­lich. Der Radweg führt entlang der Spuren Wolfang Amadeus Mozarts durch Bayern und das Salz­burger Land.

Zu sehen gibt es inspi­rie­rende Land­schaften wie den Chiemsee oder den Wolf­gangsee, aber auch den Zahmen Kaiser oder das Achental. Die Mozart­stadt Salz­burg darf dabei ebenso wenig fehlen wie Bad Reichen­hall oder Wasser­burg am Inn. Die Etappen des 445 Kilo­meter langen Wegs sind viel­fältig. Vom bergigen Abschnitt durch die Alpen bis zum entspannten Uferweg am Inn reicht die Spanne.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Wer Wasser mag, wird den Mozart-Radweg lieben. Er führt entlang vieler Flüsse und Seen.
Auch die Mozart-Stadt Salz­burg liegt an einem Fluss, der Salzach. | Fotos: Imago Images/Imagebroker, Adobe Stock/JFL Photo­graphy

Via Claudia Augusta

Was heute der Brenner ist, war zur Zeit von Asterix und Obelix die Via Claudia Augusta. Eine Römer­straße, die Südger­ma­nien mit Nord­ita­lien verbunden hat. Der gleich­na­mige Radweg folgt dieser Route durch die Alpen und bildet die leich­teste Alpen­über­que­rung. Es bleibt aber eine Alpen­über­que­rung und hat mit dem Fern- und Reschen­pass zwei große Stei­gungen zu über­winden.

Zur Beloh­nung gibt es traum­haftes Alpen-Panorama und verschie­denste Land­schaften. In Bayern den sanften aber stetigen Anstieg am Lech vorbei an Städten wie Augs­burg und Lech­bruck. Dann durch tiefe öster­rei­chi­sche Täler mit Monu­menten wie der Burg Landeck. Den Abschluss bildet das fast schon medi­ter­rane Vinschgau in Südtirol mit endlosen Apfel­plan­tagen und mildem Klima. Nicht immer sind die Wege befes­tigt, aber gut genug ausge­baut, um mit dem E‑Bike zu fahren.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Zu Beginn führt die Via Claudia nur leicht bergan, die Alpen stets im Blick.
Nach dem Fern­pass ist der Reschen­pass die zweite große Stei­gung der Via. Ab hier geht es nach Südtirol nur noch bergab. | Fotos: Adobe Stock/Uwe/xbrchx

Beschrei­bung folgt.


Bodensee-Königssee-Radweg

Durch die Alpen ist zu anstren­gend? Dann eben entlang der Alpen. Der Bodensee-Königssee-Radweg führt beständig am Alpen­rand entlang und bietet den perfekten Mix aus Seen und Bergen. Start ist im histo­ri­schen Stadt­kern Lindaus. Der Weg führt über Füssen mit den Königs­schlös­sern Ludwigs II. bis nach Schönau im male­risch gele­genen Königssee.

Die 458 Kilo­meter lange Route ist sehr gut ausge­schil­dert und bietet sich mit gut ausge­bauten Wegen auch optimal für eine E‑Bike-Tour an. Die stän­dige Berg-und-Talfahrt lässt sich so deut­lich entspannter bewäl­tigen.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Die Berge immer recht­erhand führt der Radweg immer am Alpen­rand entlang.
Ziel ist der male­ri­sche Königssee. | Fotos: Bodensee-Königssee Radweg/Dietmar Denger, Adobe Stock/Shambhala

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Schwere Touren

Alpe-Adria-Weg

Der Alpe-Adria-Radweg ist viel­mehr eine Alpen­durch­que­rung, als eine Über­que­rung. Denn 20 Tunnels sind Teil des Weges. Die Route folgt teil­weise still­ge­legten Eisen­bahn-Trassen, was die Stei­gung dort moderat hält. Dennoch sind etwa bei Bad Gastein knackige Anstiege zu über­winden. Das Berg­massiv Hohe Tauern wird mit einer Zugfahrt durch den Tauern­tunnel unter­quert.

Schon auf der ersten Etappe nach Salz­burg führt der Weg über die viel befah­rene B 159, womit dieser Abschnitt für Kinder nicht geeignet ist. Manche Abschnitte sind nicht asphal­tiert und nicht optimal für E‑Bikes geeignet.  Entlohnt wird man später mit herr­li­chen Ausbli­cken, tollen Wegen über schöne Brücken und sehens­werte Orte wie Villach, Udine oder Aqui­leia.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Wer die Alpen durch­quert hat, wird mit medi­ter­ranem Flair in Udine belohnt.
Früher fuhr hier die Eisen­bahn, jetzt Draht­esel. | Fotos: Imago Images/Alberto Masnovo Depo­sit­photos, Adobe Stock/Saccobent

Herz­route

Die Herz­route wurde 2003 bewusst als E‑Bike-Tour ange­legt, die das Reisen mit dem Genuss verbindet. Genießen lässt sich hier die Schweiz mit all ihrer land­schaft­li­chen, aber auch kuli­na­ri­schen Viel­falt. Über 13 Tages­etappen und sechs soge­nannte „Herz­schlaufen“ durch­quert die Route zwölf Kantone der Schweiz mit 22 Seen und 18 schönen Altstädten.

Mit dem E‑Bike werden die vielen Stei­gungen zum Kinder­spiel und der Genuss steht im Vorder­grund. Am Weges­rand finden sich zwischen Bodensee und Genfersee zahl­reiche Erleb­nisse wie die Kris­tall­höhle Kobel­wald, die Burg­ruine Iberg oder das Rothen­thurmer Moor.

Länge: 0 Kilo­meter

Höhen­meter: 0 m

Die bergige Herz­route bleibt ein Genuss, dank E‑Bikes.
Der Radweg bietet einen schönen Mix aus Land­schaft und sehens­werten Orten. | Fotos: Christof Sonder­egger

Beschrei­bung folgt.

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