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Schweiz plant Transit-Gebühr

Fotos: Albin Nieder­strasser, Reederei Frisia-Norden/­JANIS MEYER, IMAGO Images/Geisser/Rolf Poss

Wer mit dem Auto von Deutsch­land nach Italien fährt, nutzt oft die Route durch die Schweiz. Den Schwei­zern ist das schon lange ein Dorn im Auge. Nun hat der Natio­nalrat beschlossen, dass eine Tran­sit­ge­bühr einge­führt werden soll. Wer die Schweiz ohne Über­nach­tung durch­quert, müsste zahlen. Ange­dacht sind derzeit 21 Franken (etwa 23 Euro). Dazu könnte an den Grenzen das Kenn­zei­chen regis­triert werden. Die Transit-Gebühr würde zusätz­lich zur bestehenden Maut-Vignette erhoben. Die Regie­rung muss nun eine Vorlage entwi­ckeln, wie die Gebühr recht­lich und tech­nisch umge­setzt werden kann. Eine Einfüh­rung noch 2026 ist sehr unwahr­schein­lich.


Bikini-Verbot in Italien

Die Sommer werden immer heißer. Da ist die Versu­chung groß, vom Hotel zum Strand direkt im Bikini oder der Bade­hose zu laufen. Doch das ist nicht überall gern gesehen. Im südita­lie­ni­schen Sorrent etwa oder am Küstenort Porto­fino ist es sogar explizit verboten. Wer ober­kör­per­frei oder gar barfuß durch den Ort flaniert, muss mit einer Strafe von bis zu 500 Euro rechnen. Ähnliche Regeln gelten auch in Rom und Venedig sowie an weiteren Küsten­orten.


100 Jahre Seil­bahn zur Zugspitze

1926 war die Zugspitz­bahn Tirols erste Seil­bahn. Heute geht es inner­halb von zehn Minuten von Ehrwald auf den 2.962 m hohen Gipfel der Zugspitze. Die Sonder­fahrt um 5:50 Uhr ermög­licht ein Früh­stück mit Sonnen­auf­gang. Lang­schläfer genießen Fondue mit Sonnen­un­ter­gang. Einen Einblick in die Geschichte der Bahn bietet das Erleb­nis­mu­seum an der Berg­sta­tion und das „Bahnorama“ an der Talsta­tion.


Mit dem E‑Katamaran nach Norderney

Seit einem Jahr fährt an der Nord­see­küste Deutsch­lands erstes elek­trisch ange­trie­bene Seeschiff, der E‑Katamaran „Frisia E‑I“. Im Früh­jahr star­tete nun die zweite Saison. Zwischen drei und fünf Fahrten zwischen Nord­deich und der ostfrie­si­schen Insel Norderney werden täglich rein elek­trisch zurück­ge­legt. Die Fahrt­zeit halbiert sich im Vergleich zur klas­si­schen Fähre auf 30 Minuten. Dazu kommt ein Aufpreis von fünf Euro. Der Strom dafür kommt aus Photo­vol­ta­ik­an­lagen der Reederei. Deswegen fährt der E‑Katamaran nur von Mitte März bis Ende Oktober.


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