Leser­briefeSie haben das Wort

Ob Fragen, Lob oder Tadel: Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Schreiben oder mailen Sie uns gerne an ACE LENKRAD, 70369 Stutt­gart oder an leserbriefe@ace.de

Zu Pro & Contra, Tempo­limit 130“

So haben Sie abge­stimmt:

23 %

77%

Ich kann die Pro-Tempo­limit-Haltung des ACE als Inter­es­sen­ver­tre­tung der Auto­fah­renden nicht nach­voll­ziehen – insbe­son­dere vor dem Hinter­grund Ihrer eigenen Umfrage, in der sich eine deut­liche Mehr­heit gegen ein Tempo­limit ausspricht. Hier entsteht der Eindruck, dass
Mitglie­der­mei­nung und Verbands­po­si­tion nicht im Einklang stehen.

Anmer­kung der Redak­tion:

Die Online-Umfrage ist nicht reprä­sen­tativ und kann daher nicht als verläss­li­cher Ausdruck der Mitglie­der­mei­nung gewertet werden. Unter anderem sind Mehr­fach­teil­nahmen tech­nisch nicht auszu­schließen. Maßgeb­lich für die Posi­tion des ACE ist hingegen ein demo­kra­tisch legi­ti­mierter Beschluss der Haupt­ver­samm­lung, die sich für ein Tempo­limit ausge­spro­chen hat. Auch die Auswer­tung der einge­gan­genen Leser­briefe zeigt ein ähnli­ches Bild mit einer leichten Mehr­heit zugunsten eines Tempo­li­mits.

Ich schreibe Ihnen, um mich ausdrück­lich für die Posi­tion des ACE zum Thema Tempo­limit auf Auto­bahnen zu bedanken. Aus meiner Sicht ist diese Maßnahme bereits seit Langem über­fällig. Ich spreche hier nicht nur als Bürger, sondern aus einer über 40-jährigen Erfah­rung als Poli­zei­be­amter. In diesen vier Jahr­zehnten musste ich viel zu viele Unfall­opfer sehen, darunter zahl­reiche Tote. Die schwerste Aufgabe war es jedoch immer, den Ange­hö­rigen die Todes­nach­richten über­bringen zu müssen – Momente, die man nie vergisst. Der Zusam­men­hang zwischen gefah­rener Geschwin­dig­keit, der Unfall­häu­fig­keit und der Schwere der Unfall­folgen ist wissen­schaft­lich unter­sucht und eigent­lich unum­stritten.

Wir leben in einem Land, wo hoch­mo­ti­vierte Auto­bauer im Premi­um­sektor Fahr­zeuge anbieten, die locker 200 km/h und mehr können. Und dann sollten wir damit nur max. 130 km/h fahren, echt jetzt? Wir sollten stolz sein, dass wir das einzige Land ohne Tempo­limit auf der Erde sind. Im Grunde genommen beneiden uns doch genau deshalb andere Nationen.

Meine Erfah­rungen auf unseren Auto­bahnen zeigen mir, dass der große Teil der Auto­fahrer bereits maximal 140 km/h fährt. Natür­lich fallen einem die schneller Fahrenden eher auf, wenn man in der großen Masse mitschwimmt. Ich setze hier auf die Eigen­ver­ant­wor­tung jedes Einzelnen. Die wenigen Raser werden sich nicht an ein Tempo­limit halten. Auch der vermehrte Einsatz von Verkehrs­zei­chen­er­ken­nung, adap­tiven Tempo­maten und dem teils auto­ma­ti­schen Fahren wird den Verkehr beru­higen.

Zu „Gut sichtbar auf dem Fahrrad“

Was ist mit den Fahr­rä­dern, die sind schon längere Zeit grau oder schwarz. Früher waren die Fahr­räder bunt und man hat sie auch immer gesehen, aber jetzt sind die Farben so schlecht und dunkel. Können Sie mir sagen, warum alle Hersteller ihre Fahr­räder so dunkel lackieren, dass man sie nur schlecht erkennen kann?

Anmer­kung der Redak­tion:

Sie haben recht, dass die Fahr­rad­her­steller häufig dunkle Lackie­rungen anbieten – wahr­schein­lich folgen sie damit einem Trend und sicher­lich der Nach­frage der Kundinnen und Kunden. Umso wich­tiger ist daher, dass die sons­tige Ausstat­tung am Fahrrad verkehrs­si­cher ist und die Radfah­re­rinnen und Radfahrer mit entspre­chender heller und reflek­tie­render Klei­dung für gute Sicht­bar­keit sorgen.

Zu „ACE LENKRAD digital“

Eigent­lich bin ich ein „Papier­mensch“, aber die Online-Ausgabe des ACE LENKRAD gefällt mir sehr gut. Auch die Video­bei­träge lockern die Ausgabe ange­nehm auf. Vielen Dank dafür und machen Sie bitte so weiter.


Gleich weitersagen!