EuropaDas ändert sich bei der Maut

Belgien plant Pkw-Maut

Fotos: Imago Images/Belga, pixa­bay/­com­mu­ni­ca­tion-76

Wer mit dem Auto in Belgien Urlaub machen möchte, muss dafür ab dem nächsten Jahr mehr Geld einplanen. Denn Belgien möchte eine Maut­pla­kette für alle Pkw einführen. Für Elek­tro­autos sind derzeit 90 Euro pro Jahr ange­dacht, ältere Verbrenner kommen auf bis zu 125 Euro. Kürzere Zeit­räume sollen auch möglich sein. Die Maut wird mit Kameras kontrol­liert. Bei Miss­achten können bis zu 70 Euro fällig werden. Wenn die zustän­digen belgi­schen und euro­päi­schen Behörden dem Vorschlag zustimmen, könnte die Maut bereits Anfang 2027 in Kraft treten. 


Camper-Ausnah­me­regel in den Nieder­landen

Seit dem 1. Juli 2026 wird in den Nieder­landen eine Lkw-Maut auf Auto­bahnen sowie weiteren Straßen einge­führt. Sie betrifft sowohl in- als auch auslän­di­sche Fahr­zeuge der Klassen N2 und N3 – also gewerb­lich genutzte Lkw mit einem zuläs­sigen Gesamt­ge­wicht von über 3,5 Tonnen. Auslän­di­sche Wohn­mo­bile über 3,5 Tonnen sind von der Maut befreit, sie müssen jedoch vor Fahrt­an­tritt regis­triert werden, um die Befreiung zu erhalten. Die Regis­trie­rung ist kostenlos und erfolgt digital über die nieder­län­di­sche Maut-Seite (www.vrachtwagenheffing.nl/de). Benö­tigt werden die Zulas­sungs­be­schei­ni­gung und das CoC-Doku­ment.


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