Leser­briefeSie haben das Wort

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Zu „Pro & Contra, Regio­nale Kenn­zei­chen“

So haben Sie abge­stimmt:

58 %

42%

Wer meint, es nötig zu haben, die Liebe zu seiner Heimat­re­gion, seine Iden­tität und seine Persön­lich­keit mittels eines Nummern­schildes zum Ausdruck bringen zu müssen, der tut mir – bei allem Respekt – leid. Wer meint, die Wieder­ein­füh­rung und der weitere „Ausbau“ dieser Kenn­zei­chen würde ohne zusätz­liche Büro­kratie umge­setzt werden, der ist naiv. Und wer weiterhin dafür ist, der möge sich doch bitte nicht mehr über die Büro­kratie beschweren. Völlig GAGA!

Ich war von Anfang an ein Befür­worter dieser Kenn­zei­chen. Mit Nummern­schil­dern von der nächst­lie­genden Groß­stadt, obwohl die weit über 30 Kilo­meter entfernt vom Wohnort liegt, kann man irgendwie nichts anfangen. Die Kreis-Kenn­zei­chen sind da schon etwas besser, umfassen aber meist ein riesiges Gebiet.

Ich finde es eine Kata­strophe, wie viele Kenn­zei­chen es zwischen­zeit­lich gibt, und es werden immer mehr. Der Verwal­tungs­auf­wand ist bestimmt nicht uner­heb­lich. Ich würde es begrüßen, wenn es in Deutsch­land, wie in vielen anderen Ländern auch, so wäre, dass jeder sein persön­li­ches Kenn­zei­chen besitzt. Man kann es mit der Steuer- oder Sozi­al­ver­si­che­rungs­nummer verknüpfen. Kaufe ich ein Auto, nehme ich mein Kenn­zei­chen und gehe zur Zulas­sungs­stelle.

Die Zuord­nung von Kenn­zei­chen zu einem Land­kreis oder einer Stadt war noch sinn­voll, als sie in den Zulas­sungs­stellen in Kartei­kästen und ähnli­chen Ordnungs­hel­fern verwaltet wurden. Heute ist das hinfällig, zumal man Kenn­zei­chen sogar beim Wechsel des Wohn­orts in einen völlig anderen Zulas­sungs­be­reich behalten kann.

Zu „Handy-Verkehrs-Check“

Dem Bericht über die Ablen­kung durch das Handy kann ich nur zustimmen. Weiterhin möchte ich noch anmerken, dass die Bedie­nung des Kfz während der Fahrt die Unfall­ge­fahr unter Umständen massiv beein­träch­tigt. So beein­flussen Einstel­lungen der Klima­an­lage, Schein­wer­fer­an­lage, Assis­tenz­sys­teme, Tempomat, Radio usw. die Reak­tion des Fahrers bei einer höheren Geschwin­dig­keit negativ. Es soll auch Fahr­zeuge geben, die mit einem Tablet als Info­system ausge­stattet sind. Bei der Herstel­lung der Kfz sollten die Konstruk­teure die Umstände berück­sich­tigen. Nicht umsonst begegnen uns täglich Verkehrs­nach­richten wie: „Der Unfall­ver­ur­sa­cher ist in den Gegen­ver­kehr geraten…“

In Ihrem Artikel zur Handy­nut­zung am Steuer weisen Sie zu Recht auf ein großes Problem hin. Die meisten Verkehrs­teil­nehmer haben sicher­lich schon ihre eigenen Erfah­rungen mit solchen Blind­flie­gern gemacht. Viele dieser Leute sind sich der Gefahren wohl über­haupt nicht bewusst. Ich bin der Über­zeu­gung, dass die Strafen für dieses Verhalten eigent­lich noch viel zu gering sind.

Zu „Pionier­innen der Auto­welt“

Ihre Serie scheint inter­es­sant zu werden. Deshalb auch gleich eine Frage an Sie. Mir war immer im Kopf, dass das Patent des Schei­ben­wi­schers von Prinz Hein­rich um 1900 erfunden wurde! Was hat es damit auf sich? 

Anmer­kung der Redak­tion:

Beide Infor­ma­tionen stimmen. Prinz Hein­rich erhielt 1908 das erste deut­sche Patent auf seine Schei­ben­wisch­an­lage. Das erste Patent der Welt auf einen Schei­ben­wi­scher erhielt jedoch Mary Anderson in den USA bereits 1903.


Gleich weitersagen!