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Völlig GAGA?
Zu „Pro & Contra, Regionale Kennzeichen“
So haben Sie abgestimmt:
Pro
58 %
Contra
42%
Wer meint, es nötig zu haben, die Liebe zu seiner Heimatregion, seine Identität und seine Persönlichkeit mittels eines Nummernschildes zum Ausdruck bringen zu müssen, der tut mir – bei allem Respekt – leid. Wer meint, die Wiedereinführung und der weitere „Ausbau“ dieser Kennzeichen würde ohne zusätzliche Bürokratie umgesetzt werden, der ist naiv. Und wer weiterhin dafür ist, der möge sich doch bitte nicht mehr über die Bürokratie beschweren. Völlig GAGA!
Helmut Arnold, Wuppertal
Ich war von Anfang an ein Befürworter dieser Kennzeichen. Mit Nummernschildern von der nächstliegenden Großstadt, obwohl die weit über 30 Kilometer entfernt vom Wohnort liegt, kann man irgendwie nichts anfangen. Die Kreis-Kennzeichen sind da schon etwas besser, umfassen aber meist ein riesiges Gebiet.
Frank Fleischhammer, Wurzen
Ich finde es eine Katastrophe, wie viele Kennzeichen es zwischenzeitlich gibt, und es werden immer mehr. Der Verwaltungsaufwand ist bestimmt nicht unerheblich. Ich würde es begrüßen, wenn es in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern auch, so wäre, dass jeder sein persönliches Kennzeichen besitzt. Man kann es mit der Steuer- oder Sozialversicherungsnummer verknüpfen. Kaufe ich ein Auto, nehme ich mein Kennzeichen und gehe zur Zulassungsstelle.
Jürgen Erfle, Waiblingen
Die Zuordnung von Kennzeichen zu einem Landkreis oder einer Stadt war noch sinnvoll, als sie in den Zulassungsstellen in Karteikästen und ähnlichen Ordnungshelfern verwaltet wurden. Heute ist das hinfällig, zumal man Kennzeichen sogar beim Wechsel des Wohnorts in einen völlig anderen Zulassungsbereich behalten kann.
Richard Zilch, Nürnberg
Massiv beeinträchtigt
Zu „Handy-Verkehrs-Check“
Dem Bericht über die Ablenkung durch das Handy kann ich nur zustimmen. Weiterhin möchte ich noch anmerken, dass die Bedienung des Kfz während der Fahrt die Unfallgefahr unter Umständen massiv beeinträchtigt. So beeinflussen Einstellungen der Klimaanlage, Scheinwerferanlage, Assistenzsysteme, Tempomat, Radio usw. die Reaktion des Fahrers bei einer höheren Geschwindigkeit negativ. Es soll auch Fahrzeuge geben, die mit einem Tablet als Infosystem ausgestattet sind. Bei der Herstellung der Kfz sollten die Konstrukteure die Umstände berücksichtigen. Nicht umsonst begegnen uns täglich Verkehrsnachrichten wie: „Der Unfallverursacher ist in den Gegenverkehr geraten…“
Werner Arnold, Witzwort
In Ihrem Artikel zur Handynutzung am Steuer weisen Sie zu Recht auf ein großes Problem hin. Die meisten Verkehrsteilnehmer haben sicherlich schon ihre eigenen Erfahrungen mit solchen Blindfliegern gemacht. Viele dieser Leute sind sich der Gefahren wohl überhaupt nicht bewusst. Ich bin der Überzeugung, dass die Strafen für dieses Verhalten eigentlich noch viel zu gering sind.
Antonio Di Gioia, Ginsheim-Gustavsburg
Doch ein Mann?
Zu „Pionierinnen der Autowelt“
Ihre Serie scheint interessant zu werden. Deshalb auch gleich eine Frage an Sie. Mir war immer im Kopf, dass das Patent des Scheibenwischers von Prinz Heinrich um 1900 erfunden wurde! Was hat es damit auf sich?
Rüdiger Jaensch, Salzgitter
Anmerkung der Redaktion:
Beide Informationen stimmen. Prinz Heinrich erhielt 1908 das erste deutsche Patent auf seine Scheibenwischanlage. Das erste Patent der Welt auf einen Scheibenwischer erhielt jedoch Mary Anderson in den USA bereits 1903.
