Das Autojahr 2026 hat noch einiges zu bieten. Vom VW ID. Cross bis zum Hyundai Ioniq 3. Wir geben den Überblick.
Der T‑Cross wird elektrisch

VW präsentiert das nächste wichtige Modell seiner Elektro-Strategie. Der ID. Cross wird die E‑Version des Kompakt-SUV T‑Cross.
Mit 4,15 m Länge, 1,58 m Höhe und 1,79 m Breite wird er etwas größer als der T‑Cross. Mit einem um 38 mm gewachsenen Radstand soll es im Innenraum deutlich mehr Platz geben.
Der Kofferraum wird beim ID. Cross mit 475 Litern sogar um 20 Liter größer als bei seinem Verbrenner-Pendant. Zudem ist der ID. Cross das erste VW-Modell mit Frunk.
Die Leistung liegt bei bis zu 155 kW (211 PS). Der Akku kann mit 37 oder 52 kWh bestellt werden. An der Wallbox lädt das Auto mit 11 kW, am Schnelllader mit 90 bzw. 105 kW. Die Ladezeit von zehn auf 80 Prozent beträgt 23 Minuten. Die prognostizierte Reichweite liegt bei 316 bzw. 436 Kilometern.
Was VW hier vorlegt, klingt sehr überzeugend. Im Herbst 2026 soll der ID. Cross zu attraktiven Preisen um die 28.000 Euro auf den Markt kommen.
Fiat schickt den nächsten Bären auf die Straße

Nach dem Erfolgsmodell Panda kündigt Fiat einen neuen Bären an. Der italienische Autohersteller will sein Angebot im SUV-Segment erweitern und hat sich für den Grizzly entschieden. Den gibt es als Benziner und Elektroauto. Er soll viel Platz bieten und günstig sein.
Während der Fiat Panda bei seiner Einführung noch gut 3,5 m lang war, wird der Grizzly, seinem Namen entsprechend, mit knapp 4,5 m deutlich größer. Fiat richtet sich damit vor allem an Familien. Angekündigt sind ein geräumiger Innenraum, hohe Alltagstauglichkeit und ein in dieser Klasse „vorbildliches Kofferraumvolumen“.
Den Grizzly soll es zusätzlich noch als Fastback geben. Der setzt auf eine dynamischere Ausrichtung: Seine flacher abfallende Dachlinie und die coupéhafte Silhouette sollen für einen eleganteren Auftritt sorgen, ohne beim Laderaum Abstriche zu machen. Noch in diesem Jahr will Fiat beide Baureihen zu vergleichsweise günstigen Preisen einführen.
Diese E‑Autos sind 2026 noch geplant

Im Herbst soll mit dem Škoda Peaq das bisher größte Modell des tschechischen Herstellers auf den Markt kommen. Das 4,87 Meter lange SUV ist nicht nur außen groß. Mit einem Radstand von 2,97 Metern wird es auch im Innenraum nicht allzu eng. Škoda spricht von einer Lounge- Atmosphäre. Sicherheit schreibt Škoda groß. Zehn Airbags sind Standardausstattung. Preislich startet der Peaq bei 49.900 Euro.
Technische Daten:
- Leistung: bis zu 220 kW/299 PS
- Kofferraumvolumen: 299/935 Liter; 35 Liter Frunk
- Reichweite: bis zu 642 km
- Ladeleistung: bis zu 190 kW, 30 Minuten von 10 auf 80 %

Hyundai will das Segment der Kompaktklasse komplett neu aufmischen. Mit dem Ioniq 3 bringen die Koreaner nach eigener Aussage einen ganz neuen Fahrzeugtypus auf den Markt. Der 4,16 Meter lange Kompakte wird als „Aero Hatch“ bezeichnet. Ein Hatchback, also Schrägheck, das trotzdem „aerodynamische Effizienz und sportlichen Charakter“ verspricht. Noch dieses Jahr soll der Wagen auf den Markt kommen. Preise sind noch nicht bekannt.
Technische Daten:
- Leistung: bis zu 108 kW/146 PS
- Kofferraumvolumen: 441 Liter, kein Frunk
- Reichweite: über 490 km
- Ladeleistung: bis zu 119 kW, 30 Minuten von 10 auf 80 %

Mit dem Megane startete Renault 2021 seine Elektro-Offensive. Jetzt bekommt das Kompakt-Crossover eine intensive Modellpflege. Optisch erhält der Megane neue Tagfahrlichter und einen überarbeiteten Grill. Mit neuem Akku steigt die Reichweite und die Ladegeschwindigkeit. Hergestellt wird das Crossover komplett in Frankreich. Ab Herbst soll der neue Megane verfügbar sein, Preise sind noch nicht bekannt.
Technische Daten:
- Leistung: 160 kW/218 PS
- Kofferraumvolumen: 440 Liter, kein Frunk
- Reichweite: 494 km
- Ladeleistung: 165 kW, 24 Minuten von 15 auf 80 %
Mehr Fahrberichte …
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