Mobi­litätNews zu KI-Fahrrad und E‑Scooter-Unfällen

Bike der Zukunft erkennt Gefahren

Fotos: Hersteller (Canyon)

Mit seinem Konzept-Carbon-Rennrad „Predict“ stellt der Koblenzer Fahr­rad­her­steller Canyon ein System vor, das zeigt, wie KI künftig die Verkehrs­si­cher­heit auf dem Fahrrad erhöhen könnte. Die Leucht­ele­mente sind in den Rahmen, die Sattel­stütze und den Lenker inte­griert. Der Lenker verfügt über ein breit konzi­piertes Farb­dis­play. Neben Fahr­daten kann es zusammen mit den in den Brems­he­beln inte­grierten Leuchten Warn­hin­weise ausgeben.

Eine KI im Fahr­rad­rahmen erkennt unmit­tel­bare Gefah­ren­si­tua­tionen mithilfe von Kameras, Radar und Bewe­gungs­sensor.

Das Farb­dis­play im Lenker signa­li­siert dem Fahr­rad­fah­renden …

… gefähr­liche Situa­tionen im Stra­ßen­ver­kehr.

Das Herz­stück befindet sich im Rahmen und ist beson­ders inter­es­sant: eine autark und ohne Inter­net­an­bin­dung agie­rende KI, die perma­nent die Fahr­si­tua­tion analy­siert und auf Gefahren hinweist. Bei der Analyse der Verkehrs­si­tua­tion hilft eine 360-Grad-Sensorik, die auf Kameras, Radar und einen 6D-Bewe­gungs­sensor setzt. Ein Akku im Rahmen versorgt das Bord­system bis zu acht Stunden lang mit Energie. Während der Fahrt unter­stützt ein Naben­dy­namo.


E‑Scooter: 38 Prozent mehr Unfälle als im Vorjahr

Fotos: imago/Jochen Tack

Die aktu­elle Zahl der E‑Scooter-Unfälle ist alar­mie­rend: 16.496 E‑Scooter-Unfälle mit Perso­nen­schaden waren es im Jahr 2025. Ein Jahr zuvor noch 11.944. Das hat das Statis­ti­sche Bundesamt (Destatis) ermit­telt. Das sind aber nur die poli­zei­lich proto­kol­lierten Unfälle. Ein Blick in die Statis­tiken zeigt: 

Auch die Zahl der tödlich Verun­glückten ist ange­stiegen, von 27 im Jahr 2024 auf 38 im Jahr 2025. Ernüch­ternd ist auch die Tatsache, dass die meisten Unfälle die Fahr­zeug­len­kenden selbst betreffen: 14.936 Verlet­zungen und 33 Todes­fälle.


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