AutoWas kann Deutsch­lands größter Kombi?

So viel Stau­raum wie im Skoda Superb Combi findet man in Deutsch­land in keinem anderen Auto. Auch der Verbrauch und pfif­fige Ideen begeis­tern. Ganz frei von Schwä­chen ist er aber nicht.

Unter den meist­ver­kauften Kombis belegt in Deutsch­land der Skoda Octavia den ersten Rang. Nur wenig dahinter landet sein großer Bruder, der Superb. Er bietet noch mehr Platz und Komfort und fährt inzwi­schen in der vierten Gene­ra­tion. Den Superb gibt es auch als Limou­sine, doch beliebter ist klar die Kombi-Ausfüh­rung. Als diese 2010 einge­führt wurde, verdrei­fachten sich die Zulas­sungs­zahlen.

1935 erhielt der erste Superb den Preis „elegan­tester Wagen“.

Das Design ist inzwi­schen deut­lich moderner, aber immer noch elegant und dyna­misch.

Am Heck zeigt sich das neue Škoda-Logo.

Was das Koffer­raum­vo­lumen betrifft, hat der Superb klar die Nase vorn. Mit 690 Litern, bzw. 1920 Litern bei umge­klappten Sitzen, kann ihm kein anderer Kombi das Wasser reichen. In unserem Test konnten wir die gesamte Familie sowie Gepäck für einen Winter­aus­flug – drei Schlitten inklu­sive – entspannt unter­bringen. Ebenso ließ sich ein Fahrrad trans­por­tieren, ohne es ausein­ander zu bauen.

Im Koffer­raum finden sich viele Laschen und Haken. Mit Netzen und Gittern als Zubehör lässt sich im Alltag fast alles sicher trans­por­tieren.

Der Innen­raum steht dem in nichts nach. Hinterm Steuer oder im Fond wird es auch für große Menschen nicht eng.

Überall gibt es genug Kopf- und Bein­frei­heit. Dazu kommen hoch­wertig verar­bei­tete Mate­ria­lien.

Das Info­tain­ment ist intuitiv und der Touch­screen sinn­voll mit Dreh­reg­lern ergänzt.

Unnötig ist, dass das Navi in der Diesel-Version Lade­säulen für E‑Autos anzeigt. Der Travel Assist, also das teil­au­to­ma­ti­sierte Fahren, und die Geschwin­dig­keits­er­ken­nung zeigten im Test Schwä­chen. Beim Euro-NCAP-Crash­test erhält er aber volle Punkt­zahl.

Über 1.200 Kilo­meter sind wir mit dem 2,0‑Liter-TDI-Motor gefahren und das bei winter­li­chen Bedin­gungen. Unser Gesamt­ver­brauch lag dabei bei 5,4 Litern, was der Herstel­ler­an­gabe entspricht.

Trotz seiner Länge von fast fünf Metern fährt sich der Superb agil und wendig. Das Fahr­werk ist komfor­tabel und gerade auf der Auto­bahn liegt er einfach sicher und ruhig auf der Straße. Das macht ihn zum idealen Begleiter für die Lang­strecke.

Wie man es von Skoda kennt, gibt es einige clevere Details. Ein Regen­schirm in der Tür, ein Eiskratzer im Tank­de­ckel und viele durch­dachte Ablagen.

Fazit: Die Technik zeigt leichte Schwä­chen, Verbrauch, Komfort und Fahr­ge­fühl sind dafür sehr gut. All das hat aber auch seinen Preis. Der Superb Combi startet in der beliebten Diesel-Moto­ri­sie­rung bei 46.200 Euro, ist dann aller­dings nicht gerade üppig ausge­stattet. Mit sinn­voller Ausstat­tung landet der Superb bei über 50.000 Euro.


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